4. Darmstädter Aktions-Wochen gegen Antisemitismus 2015

(18. Oktober 2015 - Mitte Dezember 2015)

Veranstalter: Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt e.V.

  Förderverein Liberale Synagoge startet zum vierten Mal (seit 2012) die Darmstädter Aktionswochen gegen Antisemitismus 2015: 

Vom Film „Die Liberale Synagoge: Wenn Steine aus der Mauer schreien“ bis Ingo Müllers Vortrag „Furchtbare  Juristen“ 

Förderverein Liberale Synagoge: „Wir wollen ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus setzen – Zukunft braucht Erinnerung!“ / Helmut Ortner spricht über Macht, Verbrechen und Widerstand – Roland Freisler vs. Georg Elser (Dienstag 10.11.)/ Prof. Ingo Müller über die Furchtbare Juristen – die unbewältigte Vergangenheit der deutschen Justiz (Donnerstag 26.11.) / Liberale Synagoge-Rundgänge des FLS in der Gedenkstätte Klinikumsgelände am Sa 07., So. 08.11., So 22.11. und am So 06.12.  / Bildvortrag Vergessene Darmstädter Juden (Dienstag, 17.11.) über Heinrich Blumenthal, Howard Adler und den SV Darmstadt 98-Präsidenten Karl Hess u.a. / Hommage an Johannesviertel-Gründer Heinrich Blumenthal: FLS weiht Gedenktafel auf dem Johannesplatz am Freitag, 6. November 2015 ein

Der Förderverein Liberale Synagoge startet zum vierten Mal in Folge die Darmstädter  Aktions-Wochen gegen Antisemitismus. Erstmals hatte der FLS diese Veranstaltungsreihe im Herbst 2012 organisiert. „Wir wollen damit ein Zeichen wider den aktuellen Antisemitismus setzen – Zukunft braucht Erinnerung!“, so

Martin Frenzel, Gründer und Vorsitzender des Fördervereins Liberale Synagoge. Man sei angesichts des wachsenden Antisemitismus in Europa und in Deutschland tief besorgt. Frenzel wörtlich: „Antisemitismus kommt heute in vielen Gewändern

daher – rechtsextrem, linksextrem, islamistisch, aber verstärkt auch in feinem bürgerlich-akademisch geprägten Gewand. Judenfeindschaft ist, das zeigen neueste Studien und auch der Antisemitismus-Bericht der Bundesregierung – heute ein Phänomen, das leider längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.“ Es sei unfassbar, dass das Gift des

Antisemitismus heute noch nachwirke, angesichts der Europäischen Judenvernichtung, der fast sechs Millionen Menschen zum Opfer fielen.

 Dem müsse man durch konsequente Aufklärung und

eindeutiges Engagement entgegentreten. Im Zentrum stehe der Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des

Menschen ist unantastbar!“

Der Förderverein Liberale Synagoge wolle mit seinem Programm der 4. DARMSTÄDTER AKTIONS-WOCHEN GEGEN ANTISEMITISMUS 2015 einen Beitrag für eine empathische,

weltoffen-solidarische und liberale Stadtgesellschaft leisten.

Man wolle mit den Wochen daran erinnern, dass 2015 nicht

nur den 70. Jahrestag des Kriegsendes des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung von der Nazi-Diktatur 1945 markiere, sondern er stehe auch für das  Ende der Judenvernichtung und –verfolgung, des Holocausts, der ohne den 8.Mai 1945 weitergegangen wäre. Ferner wolle man 2015 erinnern an den traurigen 80. Jahrestag der berüchtigten Nürnberger Rassismus-Gesetze der Nazis von 1935, welche die pseudo-juristische Grundlage für die systematische Entrechtung  Entwürdigung und Verfolgung der Deutschen jüdischen Glaubens geschaffen habe.

Diese fatalen Nürnberger Gesetze von 1935 stünden im Schatten des 1945-Gedenkens, seien aber das Vorspiel zum Holocaust gewesen – und hätten der Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung von Deutschen jüdischen Glaubens durch

die christlich-deutsche Mehrheitsgesellschaft Tür und Tor geöffnet.

Der FÖRDERVEREIN LIBERALE SYNAGOGE habe aber bewusst die Darmstädter Aktions-Wochen 2015 mit einer Veranstaltung zum Thema „100 Jahre Synagoge Eberstadt“ (und über das Jüdische Eberstadt und die dortigen NS-Verbrechen) gestartet, um an den

großen kulturellen Verlust zu erinnern, den die Auslöschung des Jüdischen Darmstadts für die Stadt bedeutete.

 Den Auftakt  der Aktionswochen bildet ein Film- und Gesprächsnachmittag in der Jüdischen Gemeinde im Rüdiger Breuer-Saal „Die Liberale Synagoge: Wenn Steine aus der Mauer schreien“ (Sonntag, 1. November 2015, um 15.30 Uhr,

Eintritt 5 Euro, Wilhelm-Glässing-Str.). Zu sehen ist der sehenswerte, von der Kritik hochgelobte Dokumentarfilm des Darmstädter Filmemachers Florian Steinwandter-Dierks, der mit maßgeblicher Unterstützung des Fördervereins Liberale Synagoge entstand. Hernach findet ein von Martin Frenzel moderiertes

Podiumsgespräch mit dem Ev. Pfarrer Rüdiger Grundmann statt, der bei der Rettung der wiederentdeckten Überreste der Liberale Synagoge im Oktober 2003 eine Schlüsselrolle spielte.

 In Kooperation mit dem Darmstädter RexKino zeigt der FLS überdies am Dienstag, 03.  November 2015, 20:30 Uhr, und Donnerstag, 05.November 2015, 17:45 Uhr im programmkino rex, Wilheminenstraße / Grafenstraße (Helia-Passage) den erst vor kurzem mit dem Hessischen Filmpreis 2015 ausgezeichneten Spielfilm „Der Staat gegen FRITZ BAUER“ (2015) – zu Ehren des legendären Hessischen Generalstaatsanwalts (1903 – 1968) und

Vaters des Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Darin spielt der preisgekrönte Charakter-Darsteller Burghart Klaußner die Hauptrolle als Fritz Bauer (Eintrittspreis: regulär 7 EUR, ermäßigt 5,50  EUR).

Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Darmstädter Aktionswochen: Die offizielle Einweihung der vom FLS initiierten Heinrich Blumenthal-Gedenktafel auf dem Johannesplatz (Rondell, Nordseite der Ev. Johanneskirche, Ecke Wilhelm  Leuschner-Str./Alicenstr.) am Freitag, 6. November 2015, 11.00 Uhr. „Damit wollen wir den Gründer des Blumenthal- und heutigen Johannesviertels ehren, einen erinnerungskulturellen Beitrag gegen das Vergessen leisten“, so Martin Frenzel. Dies sei nun schon die dritte Gedenktafel-Ehrung nach dem vom FLS initiierten Julius-Landsberger-Platz 2011 (sowie 2013) und der Otto Wolfskehl-Gedenktafel im Bessunger Wolfskehlschen Garten (2014) in der noch jungen Geschichte des Fördervereins. Der FLS habe seit November 2014, als man von Seiten des Fördervereins die Idee einer Hommage an Heinrich Blumenthal öffentlich  machte, die Initiative ergriffen, Spenden aus der Bürgerschaft und von Institutionen gesammelt. Man werde die  Blumenthal-Tafel gemeinsam mit Oberbürgermeister Jochen Partsch, den Vertretern der Ev. Johannesgemeinde und der Jüdischen Gemeinde Darmstadt enthüllen. Blumenthal sei zudem in der Kaiserreichszeit erster Gemeindevorsteher der Liberalen Jüdischen Mehrheitsgemeinde Darmstadts gewesen. Er spielte beim Bau der Liberalen Synagoge von 1876 – neben Rabbi Dr. Julius Landsberger und dem Darmstädter Wohltäter Otto Wolfskehl – eine entscheidende Rolle.  

Auch diesmal veranstaltet der FLS wieder Liberale Synagoge-Rundgänge in der Gedenkstätte Klinikumsgelände: Zwei Termine finden am Gedenkwochenende am Vorabend des 77. Jahrestags der Darmstädter Novemberpogrome 1938 statt – am Samstag, 7. November und Sonntag, 8.November 2015, jeweils 14.30 Uhr, Treffpunkt Eingang Gedenkstätte, Zugang via Gagernstr. / Bleichstr.  oder Julius-Landsberger-Platz. Titel aller Liberale Synagoge-Rundgänge des FLS: „JÜDISCHES DARMSTADT. Auf den Spuren der Liberalen Synagoge, des SV Darmstadt 98-Präsidenten Karl Hess und eines NS-Verbrechens“. 

Weitere Termine finden am Sonntag, 22. November 2015, 14.30 Uhr, und letztmalig in diesem Jahr am Sonntag, 6. Dezember 2015, 14.30 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei. Spenden fürs Projekt Karl Hess-Platz  mit Gedenktafel 2016 sind erbeten.

 Zwei Highlights der Aktionswochen 2015 bilden die FLS-Abendvorträge von HELMUT ORTNER und PROF. DR. INGO MÜLLER: So spricht der Darmstädter Schriftsteller, Journalist und Mediengestalter Helmut Ortner am Dienstag, 10. November 2015, um 19.30 Uhr, im Gr. Saal des Justus-Liebig-Hauses übers brisante Thema „MACHT, VERBRECHEN und WIDERSTAND“ –

am Beispiel des Hinrichters Roland Freisler (1893 – 1945,  berüchtigter Präsident des „Volks“gerichtshofs der Nazis) und des Widerstandskämpfers und Hitlerattentäters Georg Elser (1903 – 1945). Freisler starb 1945, vor 70 Jahren, durch eine Bombe, der stille Held Georg Elser wurde durch einen SS-Täter im KZ Dachau auf Befehl Hitlers kurz vor Kriegsende ermordet. Nach Ortners Vortrag gibt es ein Podiumsgespräch zum Thema ANPASSUNG, KOMPLIZENSCHAFT und ZIVILCOURAGE gestern, heute und morgen.

„Aktive Zivilcourage stärken, das ist unser Ziel und notwendiger denn je“, sagte dazu die stellvertretende FLS-Vorsitzende

Barbara Ludwig. Gerade die verstärkten Umtriebe von Neo-Nazis und Vertretern der sog. ‚Querfront‘ um Jürgen Elsässer, aber auch von Salafisten in Südhessen und im Landkreis seien ernste Alarmzeichen. „Wir brauchen hellwache Bürgerinnen und Bürger, die sich ohne Wenn und Aber gegen Antisemitismus und Rassismus und für ein tolerantes, weltoffenes

Miteinander engagieren, dieses Engagement muss aus der breiten Mitte unserer Gesellschaft kommen.“

 Das andere Highlight steht im Zeichen des 80. Jahrestags der berüchtigten Nürnberger Judenverfolgungs-Gesetze der Nazis von 1935: Der FLS-Abendvortrag „FURCHTBARE JURISTEN“ von und mit Prof. Dr. Ingo Müller (Berlin), dessen Standardwerk über

die unbewältigte braune Vergangenheit der Justiz 1987 in der Bundesrepublik und  international für Aufsehen sorgte, nun endlich in Neuauflage erschienen ist. Im Blickpunkt: Die Braune Justiz ohne Gewissen 1933 bis 1945, die ungesühnte

Nazi-Justiz nach 1945 – Stichwort: Hans Globke, Filbinger, Eduard Dreher und nicht zuletzt der Darmstädter SS-Täter und

–vordenker und NS-Apologet nach 1945 Dr. Werner Best (1903 – 1989). Termin: Donnerstag, 26. November 2015, um 19.30 Uhr, im Gr. Saal des Justus-Liebig-Hauses, Gr. Bachgasse 2. Eintritt 5 Euro. „Kein einziger Jurist ist nach 1945 für seine schlimmen NS-Verbrechen belangt worden“, so der stellvertretende FLS-Vorsitzende Prof. Dr. Detlef Claus. „Im Gegenteil: Es gab eine unheilvolle Kontinuität, NS-Juristen konnten munter  weitermachen als sei nichts gewesen, stiegen nach 1945 in hohe und höchste Ämter auf. Diese Juristen waren wie Wölfe im

Schafspelz.“ 

Bereits am Dienstag, 17. November 2015, 19.30 Uhr hält der Darmstädter Historiker, Buchautor („Zierde unserer Stadt: Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Liberalen

Synagoge“) und FLS-Vorsitzende Martin Frenzel im Rahmen seiner Vortragsreihe VERGESSENE DARMSTÄDTER JUDEN einen Bildvortrag u.a. über Heinrich Blumenthal,  Marie Trier und den SV Darmstadt 98-Präsidenten Dr. Karl Hess, aber auch weitere, heute weitgehend vergessene Darmstädterinnen und Darmstädter jüdischen Glaubens aus den Bereichen Justiz, Kultur und Sport. Ort: Justus-Liebig-Haus, Wintergarten, 1.Stock, Eingang vhs-Foyer. Eintritt 5 Euro.

 Hauptveranstalter der 4. Darmstädter Aktions-Wochen 2015, die damit auch die bundesweiten Wochen gegen Antisemitismus der Berliner Amadeu Antonio-Stiftung unterstützten, ist der gemeinnützige, erinnerungskulturell engagierte

Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt e.V., der dabei mit der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, dem Darmstädter Förderkreis Kultur, Loungefilm, das RexProgrammkino Kinopolis, der

Evangelischen Johannesgemeinde und der Wissenschaftsstadt Darmstadt kooperiert.

Zudem startet der FÖRDERVEREIN LIBERALE SYNAGOGE im November 2015 seine neue Benefizspendenkampagne DARMSTADT braucht einen Dr. Karl Hess-Platz November

2016!“. Mit diesem neuen Karl Hess Platz, zu dem man auch wieder eine Gedenktafel ermöglichen werde, wolle man

den letzten deutsch-jüdischen, heute vergessenen SV Darmstadt 98-Präsidenten Dr. Karl Hess ehren (1900 – 1975) – ähnlich, wie dies auch der FC Bayern  München mit Kurt Landauer und der FSV Mainz 05 mit Eugen Salomon getan hätten. Hess, in der Weimarer Republik hoch angesehener Lilien-Präsident und renommierter Rechtsanwalt, wurde von den Nazis illegal aus dem Amt gejagt, aus seiner Heimatstadt Darmstadt gewaltsam vertrieben und floh ins Brasilien-Exil. Ein kurzes Darmstadt-Intermezzo in den 1960er Jahren war nicht von Dauer. Er  ging nach kurzer Zeit erneut ins Exil am Zuckerhut, wo er 1975 starb. Erste gute Gespräche mit hochrangigen Lilien-Vertretern des SV Darmstadt 98 haben bereits stattgefunden. „Wir bleiben in Sachen Karl Hess-Platz am Ball“, so FLS-Vorsitzende Martin Frenzel. Ziel sei die Einweihung des neuen Karl Hess-Platzes mit Tafel vorm Merck-Stadion am

Böllenfalltor im November 2016, im nächsten Jahr. Dazu plane man u.a. im Frühjahr 2016 eine Benefizspenden-Kulturveranstaltung „Darmstadt braucht einen

Karl Hess-Platz November 2016!“ mit Irith Gabriely und Iris Stromberger. Die Idee für den Karl Hess Platz habe man

schon lange vorm Lilien-Aufstieg in die Erste Bundesliga publik gemacht, so der FLS. 

Des Weiteren  stehe das Jahr 2016, von Februar an, im Zeichen des historischen 140. Geburtstags  der Liberalen Synagoge (1876 – 2016): Dazu plant der Förderverein Liberale Synagoge einen Spezial-Jubiläums-Rundgang in der Gedenkstätte  Klinikumsgelände  am 23.Februar 2016, einen Bildvortrag „140 Jahre Liberale Synagoge Darmstadt 1876 - 2016“ mit anschließendem Podiumsgespräch. Außerdem wolle man den

Liberale Synagoge-Film „Wenn Steine aus der Mauer schreien“ von Florian Steinwandter-Dierks in 2016 das ganze Jahr über an vier ausgewählten Darmstädter Schulen vor Schülerinnen und Schülern zeigen (dies 2017 an weiteren Schulen fortsetzen) und dazu jeweils ein Zeitzeugengespräch anbieten. „Unser Anliegen ist es, gerade Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren, ihr

kritisches Geschichtsbewusstsein zu wecken“, so Barbara Ludwig,

stellvertretende FLS-Vorsitzende dazu. Auch ein Tag der Offenen Tür zum Liberale Synagoge-Modell Christian Häusslers in der Jüdischen Gemeinde und zu den Liberale Synagoge-Funden ebendort (verbrannte Thorarolle, Zierrat, Säulen-

und Schmuckstücke aus dem Oktober 2003, ein heil gebliebenes grün-gelbes Glasfenster der Liberalen Synagoge aus dem Darmstädter Novemberpogrom) sei in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Darmstadt geplant.

Weitere Programm-Punkte fürs Jubiläumsjahr 2016

seien bereits in Planung, heißt es beim FLS.  

Der Förderverein Liberale Synagoge hat, fast fünf Jahre nach seiner Gründung im  Januar 2011, gegenwärtig ca. 75 Mitglieder. „Wir hoffen sehr, als David der Darmstädter Erinnerungsarbeit, im Laufe des Jubiläumsjahrs 2016 die 100er Mitglieds-Marke überspringen zu können“, so der Tenor beim FLS. Dem Förderverein gehöre zahlreiche Darmstädter Prominente an.  

Mehr Infos per E-Mail: martin.frenzel@liberale-synagoge-darmstadt.de Außerdem  unter: www.liberale-synagoge-darmstadt.de.

Loading

Zukunft braucht Erinnerung

Förderverein Liberale Synagoge startet FLS-Kampagne: DARMSTADT braucht eine

Rabbi Bruno Italiener-Gedenktafel November 2017!

Rabbi Dr. Bruno Italiener (1881-1956)

Karl Heß-Platz eingeweiht am 15. Januar  2017

Ausstellung

Gemeinsame Wanderausstellung:

Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939 – 1945

Eine Ausstellung der Stiftung 20. Juli 1944 in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Termin: 19. April  bis 23. Mai 2017, in nr30

Veranstalter: Volkshochschule Darmstadt, Katholisches Bildungszentrum nr30, Ev. Erwachsenenbildung Dekanat Darmstadt, Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt e.V.

FLS-Bildvortrag von Martin Frenzel

Deutsch-jüdischer Patriot und Darmstädter Thora-Gelehrter: Rabbi Dr. Bruno Italiener.

Rabbiner, Retter der Darmstädter Pessach-Haggadah, resoluter Kämpfer gegen den Antisemitismus.

Termin: Donnerstag, 1.Juni 2017, 19.30 Uhr, Ort: Noch N.N., Eintritt 5 Euro

Ein Abend des Fördervereins Liberale Synagoge

FLS-Rundgang:

Jüdisches Darmstadt

Auf den Spuren der Liberalen Synagoge, eines NS-Verbrechens und Rabbi Dr. Bruno Italieners

Termin: Sonntag, 30. April 2017, 14.30 Uhr, Gedenkstätte, Klinikums, Zugang via Bleichstr. Höhe Gagernstr. oder Julius-Landsberger-Platz, Eintritt frei. Spenden für die Rabbi Dr. Bruno Italiener-Gedenktafel 2017 erbeten.

 

Der FLS lädt ein:

FLS-Rundgang: Mai 2017

Jüdisches Darmstadt

Auf den Spuren der Liberalen Synagoge, des SV Darmstadt 98-Präsidenten Karl Hess und eines NS-Verbrechens

Termin: Sonntag, 14.Mai 2017, 14.30 Uhr, Treffpunkt Eingang Gedenkstätte, Klinikumsgelände, Zugang Bleichstr. Höhe Gagernstr. Eintritt frei

Bürgerehrung 2014: OB Partsch, Martin Frenzel / Foto: Gabriele Claus (FLS)
Bürgerehrung 2014: OB Partsch, Martin Frenzel / Foto: Gabriele Claus (FLS)

Bürgerehrung 2014 für den FLS-Gründer & Vorsitzenden Martin Frenzel: Für jahrelanges, herausragendes Wirken in Sachen ehrenamtlicher Erinnerungsarbeit wurde Martin Frenzel am 30. April 2014 in der Orangerie mit der Ehrenurkunde für verdiente Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt ausgezeichnet. Mehr unter Pressespiegel/Wir über uns. 

Der Förderverein Liberale Synagoge hat  zudem am 20.Mai 2014 den 2. Preis GESICHT ZEIGEN  für Zivilcourage und gegen Rassimus 2014 erhalten. Die Verleihung fand im Justus-Liebig-Haus durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt statt. Der Preis wurde in Anerkennung des ehrenamtlich-erinnerungskulturellen Engagements für ein weltoffenes Darmstadt durch Oberbürgermeister Partsch vergeben.

OB Partsch überreicht den GESICHT ZEIGEN!-Preis an FLS-Vorsitzender Martin Frenzel Foto: Gabriele Claus
OB Partsch überreicht den GESICHT ZEIGEN!-Preis an FLS-Vorsitzender Martin Frenzel Foto: Gabriele Claus

Der FÖRDERVEREIN LIBERALE SYNAGOGE DARMSTADT e.V. hat "für sein besonderes

Engagement" in Sachen aktiver Erinnerungskultur den Ludwig-Metzger-
Anerkennungs-preis 2013 erhalten.

Wir sind auch auf FACEBOOK erreichbar!