"Nur wer die Vergangenheit kennt, hat Zukunft."                                     Wilhelm von Humboldt

Der völlig vergessene Darmstädter Rabbiner der Kaiserreichszeit: Rabbi David Selver (1857-1926)

Foto: Stadtarchiv Darmstadt

DER VÖLLIG VERGESSENE LIBERALE RABBINER DES KAISERREICHS: Rabbi David Selver 1857-1926 (amtierte in der Liberalen Jüdischen Gemeinde von 1890 (nach Landsbergers Ära, dessen Stellvertreter er gewesen war) bis 1907; er steht - ähnlich wie der Thora-Gelehrte Rabbi Bienheim - im Schatten der beiden charismatischen Rabbiner-Persönlickeiten Julius Landsberger und Bruno Italiener. Dazu mag der heftige Streit innerhalb der Jüdischen Reformgemeinde Darmstadt seinerzeit um Selvers Person beigetragen haben, die zu seiner Kündigung führte. David Selver gelang es jedoch, diese erfolgreich anzufechten: Die Auseinandersetzung endete wie das Hornberger Schießen. Rabbiner Selver war mit deutsch-jüdischen Persönlichkeiten wie dem Dichter Karl Wolfskehl und dem in Darmstadt geborenen Heidelberger Literatur-Papst Friedrich Gundolf eng befreundet. Auch war er es, der zum Tode des ersten Gemeindevorstehers der Liberalen Gemeinde Darmstadts, Motors beim Bau der Liberalen Synagoge und Erbauers des heutigen Johannesviertels, Heinrich Blumenthal 1901 die feierliche Grabrede hielt. Er und seine Familie lebten - wie aus den Annalen hervorgeht - im gründerzeitlich geprägten Haus in der Landwehrstr.12 in Darmstadt.

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Zukunft braucht Erinnerung

Förderverein Liberale Synagoge startet FLS-Kampagne: DARMSTADT braucht eine

Rabbi Bruno Italiener-Gedenktafel Frühsommer 2023! ZUKUNFT BRAUCHT ERINNERUNG!

Rabbi Dr. Bruno Italiener (1881-1956)

Rabbiner, Retter der Darmstädter Pessach-Haggadah, resoluter Kämpfer gegen den Antisemitismus.

Zukunft braucht Erinnerung:

ZUKUNFT BRAUCHT ERINNERUNG: Darmstadt braucht einen Julius-Goldstein-Platz mit Gedenktafel November 2023!

GEGEN DAS VERGESSEN: Kultur- und Technikphilosoph von Rang: Professor Dr. Julius Goldstein (1873-1929)

Der Karl Heß-Platz: eingeweiht seit dem 15. Januar  2017

10 Jahre Förderverein Liberale Synagoge

25.01.2011-25.01.2021

FLS-Online-Vortrag: Zwischen SS-Staat und Secret Service: Operation Sunrise - Die Akte des Darmstädter SS-Täters Karl Wolff

FLS-Referentin: Professorin Dr. Kerstin von Lingen (deutsche Historikerin, Institut für Zeitgeschichte, Lehrstuhl Vergleichende Diktatur-, Gewalt- und Genozid-Forschung, Universität Wien)

TERMIN: Dienstag, 24. Januar 2023, 20.00 Uhr (bitte um 19.45 Einchecken!), via ZOOM (Online-Vortrag) - Zoom-Link wird nach Voranmeldung verschickt: martin.frenzel@liberale-synagoge-darmstadt.de - Teilnahme kostenlos, Spenden für die FLS-Benefizspendenkampagne "Darmstadt braucht eine Rabbi Bruno Italiener-Gedenktafel 2023" 

Zukunft braucht Erinnerung!

(c) Loungefilm / Florian Steinwandter-Dirks

ZUKUNFT BRAUCHT ERINNERUNG: 10. Darmstädter Aktionswochen gegen Antisemitismus 2022: 10 Jahre Jubiläum (2012-2022)

Ende Sept. 2022 bis Februar 2023

(c) Loungefilm / Florian Steinwandter-Dirks

Zukunft braucht Erinnerung!

FLS-Online-Vortrag: Vergessene Darmstädter Jüdinnen und Juden

- Auf den Spuren Rabbi Julius Landsbergers, des Kultur- und Technikphilosophen Julius Goldstein, des Lilien-Vorsitzenden Karl Heß und Rabbi Bruno Italieners

Termin: Mittwoch, 30. November 2022, 20.00 Uhr Einchecken 19.45 Uhr, Link wird nach Voranmeldung verschickt: martin.frenzel@liberale-synagoge-darmstadt.de

Ein Abend des Fördervereins Liberale Synagoge in Koop. mit dem ASTA der TUD

FLS-Online-Vortrag: "Der Judenhass war nie weg in Deutschland!"

Über Antisemitismus in Schule, Gesellschaft und bezogen auf Israel

Dienstag, 6. Dezember 2022, 20 Uhr (Einchecken 19.45 Uhr)

Mit: Prof. Dr. Julia Bernstein

(bundesweit bekannte Antisemitismusforscherin, Buchautorin, Frankfurt University of Applied Science, 20.00 Uhr  (Einchecken: 19.45 Uhr), Teilnahme kostenlos, Link wird nach Voranmeldung verschickt)

Voranmeldung erforderlich: martin.frenzel@liberale-synagoge-darmstadt.de

Ein Abend des Fördervereins Liberale Synagoge in Koop. mit dem ASTA der TUD

FLS-Vortrag: Auf den Spuren Friedrich Gundolfs

Über den Darmstädter Star-Literaturforscher und Humanisten / FLS-Referent: Prof. Dr. Ulrich Joost (TUD, Literaturwissenschaftler)

Termin: Mittwoch, 14. Dezember 2022, 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr, Ort: Evang. Studierenden- und Hochschulgemeinde , Alexanderstr. 35, 64283 Darmstadt, im Erdgeschoss-Vortragsaal der ESG, gegenüber vom Ballonplatz, nahe der Bus-Haltestelle (Linien H, F etc.), Eingang, dann rechter Hand). Voranmeldung erforderlich: martin.frenzel@liberale-synagoge-darmstadt.de. Hinweis: Während der gesamten Veranstaltung gilt Maskenpflicht! Eintritt frei. Spenden aber erbeten!

Ein Abend des Fördervereins Liberale Synagoge in Koop. mit dem ASTA der TUD

Zukunft braucht Erinnerung:

Bürgerehrung 2014: OB Partsch, Martin Frenzel / Foto: Gabriele Claus (FLS)
Bürgerehrung 2014: OB Partsch, Martin Frenzel / Foto: Gabriele Claus (FLS)

Bürgerehrung 2014 für den FLS-Gründer & Vorsitzenden Martin Frenzel: Für jahrelanges, herausragendes Wirken in Sachen ehrenamtlicher Erinnerungsarbeit wurde Martin Frenzel am 30. April 2014 in der Orangerie mit der Ehrenurkunde für verdiente Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt ausgezeichnet. Mehr unter Pressespiegel/Wir über uns. 

Der Förderverein Liberale Synagoge hat  zudem am 20.Mai 2014 den 2. Preis GESICHT ZEIGEN  für Zivilcourage und gegen Rassismus 2014 erhalten. Die Verleihung fand im Justus-Liebig-Haus durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt statt. Der Preis wurde in Anerkennung des ehrenamtlich-erinnerungskulturellen Engagements für ein weltoffenes Darmstadt durch Oberbürgermeister Partsch vergeben.

OB Partsch überreicht den GESICHT ZEIGEN!-Preis an FLS-Vorsitzender Martin Frenzel Foto: Gabriele Claus
OB Partsch überreicht den GESICHT ZEIGEN!-Preis an FLS-Vorsitzender Martin Frenzel Foto: Gabriele Claus

Der FÖRDERVEREIN LIBERALE SYNAGOGE DARMSTADT e.V. hat "für sein besonderes

Engagement" in Sachen aktiver Erinnerungskultur den Ludwig-Metzger-
Anerkennungs-preis 2013 erhalten.

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